ein toller tag der mich total aus dem konzept gebracht hat...
Eingestellt von That's me... um Freitag, Februar 09, 2007Ich bin verwirrt. Und zwar übelst....
Heute der tag war sehr interessant. Ich hab insgesamt 4 Gespräche über Gott geführt. Das erste mit nem bekannten, der uns freaks unglaublich toll findet, aber nix von gott hält, über wunderheilungen. Das zweite mit ner Muslimin über katholisch und evangelisch, und dass ich weder das eine noch das andere bin. Das dritte leider nur mit halbem ohr, über Römer 9 und gottes masterplan, mit andi. und schließlich noch eins mit jonas über die apokalypse.
Dabei war das dritte am prägensten, wenn auch erst im nachhinein.
Römer 9
Sind die Zusagen Gottes an sein Volk Israel ungültig geworden?
Für das, was ich jetzt sage, rufe ich Christus als Zeugen an. Es ist die Wahrheit; ich lüge nicht. Auch mein Gewissen bezeugt es, das vom Heiligen Geist bestätigt wird. Ich bin tieftraurig und es quält mich unablässig,wenn ich an meine Brüder und Schwestern denke, die Menschen aus meinem Volk. Wenn es möglich wäre, würde ich es auf mich nehmen, selbst an ihrer Stelle verflucht und für immer von Christus getrennt zu sein. Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen. Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und zu ihnen zählt nach seiner menschlichen Herkunft auch Christus, der versprochene Retter. Dafür sei Gott, der Herr über alles, in Ewigkeit gepriesen! Amen.
Gott trifft eine Auswahl
Es kann keine Rede davon sein, dass dies alles nicht mehr gilt und also das Wort Gottes ungültig geworden ist. Aber nicht alle Israeliten gehören wirklich zu Israel, und nicht alle leiblichen Nachkommen Abrahams sind als solche schon Abrahams Kinder. Gott sagte zu Abraham: »Durch Isaak gebe ich dir die Nachkommen, die ich dir versprochen habe.« Das heißt: Nicht die natürliche Abstammung von Abraham, sondern erst die göttliche Zusage macht zu echten Abrahamskindern und damit zu Kindern Gottes. Denn es war eine göttliche Zusage, mit der die Geburt Isaaks angekündigt wurde: »Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder, dann hat Sara einen Sohn.« Das wird bestätigt durch ein zweites Beispiel: Rebekka war von unserem Vorfahren Isaak mit Zwillingen schwanger, mit Esau und Jakob. Die beiden Kinder waren noch nicht geboren und keines von beiden hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan. Da sagte Gott zu ihrer Mutter Rebekka: »Der Ältere muss dem Jüngeren dienen.« Damit stellte er klar, dass es allein von seinem freien Entschluss abhängt, wenn er einen Menschen erwählt. Es kommt dabei nicht auf menschliche Leistungen, sondern nur auf den göttlichen Ruf an. Dasselbe geht aus der anderen Stelle hervor, wo Gott sagt: »Ich liebe Jakob, Esau aber hasse ich.« (Maleachi, 1, 2-3)
Gott verteilt sein Erbarmen nach freiem Ermessen
Folgt daraus, dass Gott ungerecht ist? Keineswegs! Er sagte ja zu Mose: »Es liegt in meiner freien Entscheidung, wem ich meine Gnade erweise; es ist allein meine Sache, wem ich mein Erbarmen schenke.« Es kommt also nicht auf den Willen und die Anstrengung des Menschen an, sondern einzig auf Gott und sein Erbarmen. So verfährt er auch mit dem Pharao, dem er seine Gunst entzieht, indem er zu ihm sagt: »Nur deshalb habe ich dich als König eingesetzt, um an dir meine Überlegenheit zu beweisen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen.« Gott verfährt also ganz nach seinem freien Willen: Mit den einen hat er Erbarmen, die andern macht er starrsinnig, sodass sie ins Verderben laufen. Vielleicht wird mir jemand entgegenhalten: »Warum zieht uns dann Gott für unser Tun zur Rechenschaft? Wenn er bestimmt, dann kann doch niemand dagegen ankommen!« Du Mensch, vergiss nicht, wer du bist! Du kannst dir doch nicht herausnehmen, Gott zu kritisieren! Sagt vielleicht ein Gebilde aus Ton zu seinem Bildner: »Warum hast du mich so gemacht?« Und hat ein Töpfer nicht das Recht, aus einem Tonklumpen zwei ganz verschiedene Gefäße zu machen: eines, das auf der Festtafel zu Ehren kommt, und ein anderes als Behälter für den Abfall? Du kannst also Gott nicht anklagen, wenn er an den Gefäßen seines Zorns sein Gericht vollstrecken und seine Macht erweisen will; aber selbst sie, die zum Untergang bestimmt waren, hat er mit großer Geduld ertragen. So handelt er, damit er an den Gefäßen seines Erbarmens zeigen kann, wie unerschöpflich reich seine Herrlichkeit ist - an ihnen, die er im Voraus zum Leben in seiner Herrlichkeit bestimmt hat. Das sind wir, die er berufen hat - nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern auch aus den anderen Völkern. Das ist schon beim Propheten Hosea angekündigt, durch den Gott im Blick auf die anderen Völker sagt: »Ich werde die, die nicht mein Volk sind, mein Volk nennen und die Ungeliebten Geliebte. Und dieselben Leute, zu denen ich gesagt hatte: Ihr seid nicht mein Volk, werden dann Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.« Über das Volk Israel aber sagt Jesaja das prophetische Wort: »Selbst wenn die Israeliten so zahlreich wären wie der Sand am Meer, nur ein kleiner Rest wird gerettet. Der Herr wird sein Rettungswerk auf der Erde endgültig und doch mit Einschränkung ausführen.« Es ist so, wie Jesaja es vorausgesagt hat: »Hätte der Herr, der Herrscher der Welt, nicht einen kleinen Rest von uns Israeliten übrig gelassen, so wäre es uns wie Sodom und Gomorra ergangen.«
Ich finde das haut rein. Die erklärung kommt irgendwann noch....
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Also erstmal denke ich, daß es zur Zeit Jakobs und Esaus einfach ne andere Zeit war. Im Alten Testament galt "Auge und Auge, Zahn um Zahn". Es war deswegen so hart, weil die Menschen selbst das Gesetz Gottes erfüllen mußten, es aber nicht konnten, und dennoch hatte Gott auch im AT Erbarmen gehabt.
Bei den Bibelstellen "Gott ließ Herzen hart werden.." frage ich mich auch, ob Gott dies aktiv tut, oder eine Verstockung nur nicht verhindert.
Die Geschichte um Jakob und Esau kenne ich jetzt nicht so gut ausm Hut. Aber was in der Bibel als "Haß" übersetzt wurde, ist mehr als "Gleichgültigkeit" zu sehen als das, was wir als "Haß" kennen. Und vmtl. hatte Gott einen Grund, Esau zu hassen. Er kannte sein Leben ja schon vor der Geburt (denke ich). Dennoch müßte man den Text mal urtextlich zerpflücken, um dahintersteigen zu können. Die Übersetzungen haben zT erhebliche Mängel.
Heute, wo wir Gnade haben, beruft Gott, so glaube ich, jeden Menschen dazu, ihn kennenzulernen.
HoSnoopy hat gesagt…
10:08